In diesem Beitrag geht es darum, wie Du das für Dich passende Depot findest und worauf Du dabei achten musst.

 

WAS IST EIN DEPOT?

 

Ein Depot ist, vereinfacht gesagt ein Speicher, indem Du Deine Aktien, Fonds, Anleihen oder Ähnliches lagern kannst. Du kannst ein Depot sowohl bei Deiner Hausbank eröffnen, als auch bei einer Direktbank. Der Unterschied liegt darin, dass eine Direktbank häufig deutlich günstiger ist, da sie keine Filialen betreibt und somit auch weniger Mitarbeiter beschäftigen muss.

Nachdem Du Dein Depot eröffnet hast, zahlst du Geld darauf ein und kannst dann über eine Handesplattform Aktien, Fonds, Aleihen oder Ähnliches erwerben. Wenn Du etwas Geld wieder zurück auf Dein Girokonto überweisen möchtest, ist das ganz einfach möglich. Dazu kannst Du das Geld auf Dein Girokonto überweisen, was Du liquide, also nicht investiert auf Deinem Konto hast.

Wenn Du schon ein Depot hast und wechseln möchtest ist das meist ganz einfach möglich. Den Wechsel übernimmt die Bank, bei der Du Dein neues Depot eröffnen möchtest. Meist kostet Dich der Wechsel bei Deiner alten Bank etwas Geld, dafür bekommst Du bei der Eröffnung manchmal etwas Geld von der neuen Bank als „Wilkommensgeschenk“ oder eine Vergünstigung für Deinen Handel in Deinem neuen Depot.

Anders als bei einem Tagesgeldkonto erhälst Du in der Regel keine Zinsen auf Dein Guthaben, darum solltest Du Geld, dass Du gerade nicht benötigst eher auf ein Tagesgeldkonto überweisen. Wenn Du noch kein Tagesgeldkonto hast, gelangst Du Hier zum Beitrag über Tagesgeldkonten.

 

WOZU BRAUCHST DU EIN DEPOT?

 

Ein Depot ist die Basis um überhaupt Geld in Finanzprodukte investieren zu können. Wenn Du also vor hast Dein Geld in Finanzprodukte wie Aktien, Fonds oder Anleihen zu Investieren, brauchst Du dafür zwangsläufig ein Depot.

 

AUF WAS DU ACHTEN MUSST

 

1. Einlagensicherung: Seit 2009 ist Dein Geld auf der Bank bis 100.000 Euro zu 100% gesetzlich abgesichert. Geht Deine Bank pleite, ist Dein Geld bis 100.000 Euro je Bank sicher. Wichtig ist dafür, dass die Bank in der EU sitzt, denn nur dort gilt die Einlagensicherung. Auf Grund des Brexit und der damit verbundenen Unsicherheit, würde ich Banken die in England sitzen aktuell meiden.

2. Sprache: Je nach Depotbank kann es sein, dass die Handeslplattform und die Kommunikation mit der Bank in Englisch läuft. Entweder solltest Du sehr gutes Englisch sprechen oder Dir eine Bank im deutschsprachigem Raum suchen.

3.Ordergebühren: Jede Aktivität auf Deinem Depot, also jeden Kauf und jeden Verkauf übermittelst Du Deiner Depotbank mit einer Order. Diese kannst Du je nach Bank, entweder über die Handelsplattform der Bank, telefonisch oder auch per Post ausführen. Die Ordergebühren sind entscheident für Deine Kosten und wirken sich erheblich auf Deine Rendite aus. Wie sehr die Ordergebühren ins Gewicht fallen, hängt davon ab, wie aktiv Du bist, also ob Du planst häufig zu kaufen und zu verkaufen. Je nach Bank sind die Ordergebühren fix, also zum Beispiel 10 Euro pro Order, egal wie groß die Order ist. Manchmal kommen dazu noch prozentuale Gebühren.

4.Jahresgebühren: Manche Banken verlangen von Dir einen Betrag pro Jahr, dafür dass sie Dein Depot führen. Je nach Bank sind das fixe Kosten, zum Beispiel 30 Euro im Jahr. Andere Banken erheben einen prozentualen Beitrag, zum Beispiel 0,5 Prozent Deines Depotvolumens. Bei manchen Banken ist das Depot auch kostenlos. Gerade die prozentualen Gebühren sind gefährlich, da Du bei einem hohen Depotvolumen auch hohe Kosten hast, selbst wenn Du nicht handelst.

5. Gebühren für die Auszahlung der Zinsen und Dividende: Wenn Du beispielsweise Aktien von Firmen hast, die Dich in Form einer Dividene an den Gewinnen beteiligen, solltest Du darauf achten, ob Deine Depotbank dafür Gebühren erhebt. Die Gebühren werden für jede gezahlte Dividende fällig. Wenn Du zum Beispiel von einer Aktie jedes Quartal eine Dividene in Höhe von 30 Euro erhälst und darauf jeweils 5 Euro an Gebühren zahlst, kostet Dich das im Jahr 20 Euro und würde Deine Rendite in diesem Fall erheblich minimieren.

6. Freistellungsauftrag: Die Gewinne durch Kurssteigerung, Dividenden und Zinsen, musst Du mit 25 Prozent versteuern. Dazu kommt noch der Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer. Glücklicherweise hast Du einen gesetzlichen Freibetrag von 801 Euro (1.602 Euro bei verheirateten Paaren). Wenn Du Deiner Bank keinen Freistellungsauftrag erteilst, führt sie die Steuern automatisch an das Finanzamt ab. Du musst ihr also mit dem Freistellungsauftrag sagen, dass sie das nicht tun soll. Wenn Du dazu Fragen hast, hilft Dir Deine Bank dabei gerne. Bei Gewinnen durch eine Kurssteigerung werden die Steuern erst nach dem Verkauf fällig. Wenn Du also zum Beispiel Aktien hälst und sie erst nach 30 Jahren verkaufen würdest, dann zahlst Du erst in 30 Jahren Steuern auf Deine Kursgewinne und der Zinseszins kann voll wirken.

Die jeweiligen Gebühren kannst Du bei allen Banken im Preis & Leistungsverzeichnis einsehen.

 

FAZIT

 

Ein Depot hilft Dir entscheidend, auf Deinem Weg zum Wohlstand, denn nur so kannst Du Dein Geld in Finanzprodukte wie Aktien, Fonds oder Anleihen investieren. Achte darauf, dass die Bank in der EU sitzt, die Kommunikation auf Deutsch läuft, Du die Gebühren im Blick hast und Du Deiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilst.

Wenn Du Dir noch unsicher bist, wie Du richtig investierst, dann helfe ich Dir gerne. Starte am besten dazu bei meiner kostenlosen Checkliste, die Du Dir hier herunterladen kannst.

Hier findest Du einen Vergleichsrechner der die aktuellen Gebühren berücksichtigt.*

Ich persönlich habe mein Depot bei Comdirect.*
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*Der Vergleichrechner und der Link zu Comdirect enhalten Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn Du über den Vergleichsrechner oder den Link zu Comdirect ein Depot eröffnest. Das Depot wird für Dich dabei nicht teuerer und kostet Dich nicht mehr.

Ich empfehle nur Produkte von denen ich selbst überzeugt bin. Wenn Du ein Depot eröffnen willst und Du meine Arbeit unterstützen willst, kannst Du das gerne durch einen Klick auf den Vergleichsrechner tun.

HAST DU SCHON EIN DEPOT, WENN JA, BEI WELCHER BANK?

WIE SIND DEINE ERFAHRUNGEN MIT DEINEM DEPOT?

 

Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

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